Tagesgespräch zu Mendels Geburtstag

(Hamburg, 20.07.2022) Heute vor 200 Jahren wurde der Begründer der modernen Genetik, Gregor Mendel, geboren. Anlass genug für Bayern 2 und ARD alpha, ihre Sendung Tagesgespräch der Genetik zu widmen. Ich durfte als Experte dabei sein und die spannende Berichte der Hörer*innen einordnen und kommentieren. Gemeinsam sind wir der Frage nachgegangen „Sind Sie wie Ihre Eltern?“ Das hat großen Spaß gemacht. Wenn Sie die Sendung anschauen möchten, klicken Sie bitte hier.

Infos zu meinem aktuellsten Buch zum Thema, Die Vermessung des Lebens, finden Sie hier.

Gesundheit ist kein Zufall

(Prag, 26.05.2022) Sitze gerade im Zug auf dem Weg nach Prag zu einem Tagesworkshop über Epigenetik für Hundezüchter (ja, das ist wichtig und wird auch sehr gut besucht). Und ich freue ich mich sehr über den Podcast, den die wunderbare Ärztin und Autor*innen-Kollegin Natalie Grams mit mir zu meinen aktuellen Büchern Gesundheit ist kein Zufall und Die Vermessung des Lebens aufgezeichnet hat. Er ist seit heute kostenlos hier und anderswo im Netz zu hören.

Grams' Sprechstunde | Epigenetik [zum Podcast]

Gesundheit ist kein Zufall
Die Epigenetik erforscht, wie unsere Gene von der Umwelt beeinflusst werden. Wie prägen uns Luft, Lebenserfahrung und Ernährung?

Und falls Sie auch mal einen Epigenetik-Workshop von mir besuchen möchten, egal ob für Hundezüchter oder gewöhnliche Menschen, finden Sie hier meine Terminvorschau.

Ostergrüße und Buchverlosung

(Hamburg, 16.04.2022) Liebe Leser*innen,
ich wünsche euch von ganzem Herzen frohe Ostern. Ein paar entspannte Tage können wir alle gut gebrauchen. Außerdem habe ich ein schönes Osterei und eine interessante Verlosungsaktion im Gepäck. Doch dazu später mehr. Zunächst der Hinweis, dass ihr an den Feiertagen nicht nur Abschalten, sondern auch Ausschlafen solltet, und das am besten an sämtlichen freien Tagen, die vor euch liegen. Es gibt kaum etwas, was gesünder wäre.

Über die wissenschaftliche Erklärung, warum ausreichender Schlaf so gut für unser Wohlbefinden, unsere Kreativität und Gesundheit ist, und warum wir ein chronisches Schlafdefizit nicht wirklich bekämpfen, wenn wir den Wecker nur an einem Morgen aus lassen, habe ich schon oft bei Erbe&Umwelt berichtet, zuletzt und besonders ausführlich im E&U-Schwerpunkt Schlaf.

Der Deutsche Schlafpreis

Apropos Schlaf. Wusstet ihr, dass mich jemand für den deutschen Schlafpreis nominiert hat, und dass ich sogar auf die Shortlist der besonders Preiswürdigen gesetzt wurde? Für einen Journalisten wie mich ist so etwas eine große Ehre, denn eigentlich wird der Preis an Wissenschaftler*innen oder andere Fachleute verliehen. Sich über Jahrzehnte hinweg durch das Schreiben von Artikeln und Büchern, das Geben von Interviews und das Halten von Vorträgen derart in Richtung eines „Botschafter des Schlafes“ – so die Preiskategorie – entwickelt zu haben: Das macht mich mächtig stolz. Ich danke der Stiftung Schlaf, die im März auf einer Feier in Berlin die Preise verliehen und die Nominierten bekannt gegeben hat.

Glückwunsch an die hochverdienten Preisträger, das Team um Aumio, das unterstützt von Psycholog*innen eine innovative App entwickelt hat, die Kindern (und Eltern) beim Einschlafen hilft. Ich zitiere aus der Pressemitteilung: „Eine traumhafte Mischung aus Geschichten, Meditationen und Entspannungsübungen gehören zu den Fundamenten der App. Eltern und Kinder werden so gemeinsam begleitet, um in der analogen Welt ein abendliches Ritual zum Alltag werden zu lassen.“ Mein Internet-Tipp für heute ist die Seite von Aumio. Schaut euch gerne dort um und ladet die kostenlose App herunter. (…)

Soweit der Beginn meines Newsletter E&U-News von heute, übrigens die 69. Ausgabe. Weiterlesen könnt ihr gerne hier. Und euch für die kostenfreien, alle zwei Wochen erscheinenden Infos anmelden, könnt ihr hier.

Beim Osterei handelt es sich übrigens um einen lesenswerten Artikel meiner großartigen Kollegin Ruth Eisenreich über medizinisch unerklärte Symptome, für die nicht selten Fibromyalgie oder ME/CFS verantwortlich sind. Er ist gerade kostenfrei in meinem Magazin Erbe&Umwelt erschienen.

Ich verlose Das Schlafbuch

Und nun zur Buchverlosung. Für die Abonnent*innen der E&U-News und die Follower bei Twitter, Facebook oder Instagram verlose ich fünf Ausgaben meines inzwischen vergriffenen Buchs Das Schlafbuch. Wenn ihr mitmachen wollt, dann folgt mir auf mindestens einem der Social Media-Kanäle und kommentiert dort bis Ostermontag, 24 Uhr, den Beitrag zur Buchverlosung.

Ich wünsche viel Erfolg!

Zeitumstellung: Wie lange noch?

(Hamburg, 25.03.2022) Es ist ein Thema, das mich genauso lange beschäftigt, wie die Wissenschaft von den inneren Uhren, Chronobiologie genannt (also sehr, sehr lange). Denn beide sind untrennbar miteinander verknüpft. Dank meiner Bücher Das Uhrwerk der Natur und Wake up! habe ich hier auch eine gewisse Expertise erworben. Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, läuft zum Beispiel gerade ein Radiointerview über die Uhrenumstellung bei SWR2. Am Sonntagmorgen gibt es im gleichen Sender sogar ein 30-minütiges Gespräch mit mir zum Thema.

Für mein RiffReporter-Magazin Erbe&Umwelt habe ich zudem die aktuelle Lage in den USA und der EU aufgearbeitet: Man ist sich zwar überall einig, dass die Zeitumstellung schlecht ist, aber warum hört man nirgends auf die Wissenschaft und kann sich deshalb nicht einigen, ob man danach die ganzjährige so genannte Sommerzeit haben möchte oder die Normalzeit?

Nach Antworten auf diese Frage suche ich auch in meinen Vorträgen zur Chronobiologie und zum Schlaf oder in einem Radio-Essay für NDR2, der im vergangenen Herbst ausgestrahlt wurde und ebenfalls bei Erbe&Umwelt nachzulesen ist.

Und dann möchte ich an dieser Stelle einen Artikel aus dem Jahr 2018 empfehlen. Er fasst die wichtigsten Argumente zusammen und hat schon viele Sommerzeitbefürworter*innen davon überzeugt, dass die ganzjährige Normalzeit die gesündere und gesamtgesellschaftlich gesehen deutlich bessere Option ist. Wenn Sie sich selbst oder andere also gut informieren möchten, dann bitte hier entlang. Hoffen wir gemeinsam darauf, dass die Umstellung kommenden Sonntag die Vorletzte sein wird.

Spannende Vortragssaison im 3. Corona-Jahr

(Hamburg, 03.02.2022) Die Corona-Pandemie geht in ihr drittes Jahr. Wir müssen unsere Kraft bewahren und durchhalten. Denn hoffentlich ist die Krise bald überstanden. Auch viele meiner Veranstaltungen werden erneut abgesagt oder verschoben. Einige finden zum Glück online statt. Und dann gibt es tatsächlich auch wieder erste Auftritte, in grandiosen Städten vor einem tollen Publikum, auf die ich mich schon riesig freue. Ich hoffe, möglicht viele von Ihnen, liebe Leser*innen, dort zu treffen.

Übermorgen, am 5. Februar, gebe ich ein Tagesseminar über Epigenetik für Hundezüchter- und -trainer*innen in Alsfeld. Tags darauf werde ich online auf einer Veranstaltung der Zentralen Landesbibliothek Berlin mit Zuschauer*innen und der Kollegin Ulrike Gebhardt über das Impfen informieren und diskutieren. Im März geht es dann nach Calw und Mannheim, im April vermutlich nach Berlin und im Mai und Juni stehen zwei richtige Highlights an: In Prag werde ich an der Universität für Landwirtschaft einen Tag lang in die Epigenetik einführen, und in Zürich darf ich einen Festvortrag über Systembiologie – das Thema meines aktuellen Buches – halten.

Mehr Infos zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie in meiner Terminvorschau

Corona und kein Ende

(Hamburg, 07.12.2021) Nun ist es 21 Monate her, dass die Corona-Pandemie uns in ihren Bann zog, die Zeit und das Zeitgefühl aufzufressen begann, und ich dennoch einen optimistischen Essay über Systembiologie schrieb – Titel: Alles wird gut: Warum die Corona-Krise das Ende der Medizin einläutet, und warum das eine gute Nachricht ist.

Es lohnt noch immer, sich die Gedanken zuzumuten. Am Erstaunlichsten ist allerdings, dass ich kaum etwas zurücknehmen muss. Im Gegenteil: Auch wenn Covid-19 sehr viel schlimmer wütet, als jemals angenommen, so ändert sich nichts an meinem Optimismus: Die neue Wissenschaft der Systembiologie wird uns eine Gesundheit der Zukunft bescheren, sie wird uns dank technischen und wissenschaftlichen Fortschritts eine neue, menschliche Variante der Medizin bringen, die mit der heutigen Medizin nur noch wenig gemeinsam hat. Wer es nicht glauben mag, dem empfehle ich mein Buch Die Vermessung des Lebens.

Die meiste Arbeitszeit verbringe ich in diesen Monaten allerdings mit der Gegenwart. Zusammen mit kompetenten und erfahrenen Kolleg*innen von RiffReporter versuche ich über die Pandemie aufzuklären und gegen die zahllosen, menschenverachtenden Fehlinformationen anzuschreiben, die permanent durch die sozialen Netzwerke und einige unseriöse Zeitungen geistern. Inzwischen wird unser Projekt, ein Online-Magazin mit kostenfreien Beiträgen nur zu Corona, von anerkannten Wissenschaftler*innen gelobt und von anderen Medien zitiert, zuletzt sogar vom „Spiegel“.

Folgende Beiträge habe ich in den vergangenen Wochen geschrieben oder daran als Redakteur/Lektor mitgewirkt:

Bitte lesen Sie dort hinein. Es lohnt sich. Und wenn es Ihnen gefällt, freuen wir, die freien, unabhängigen Autor*innen von Riffreporter uns über Ihre Unterstützung in Form einer freiwilligen Einmalzahlung oder des Abschlusses eines jederzeit problemlos zu kündigenden Riff-Abos.

Letzteres empfehlen übrigens auch Prominente wie Eckhard von Hirschhausen, Mai Thi Nguyen-Kim, Özden Terli oder Ulrike Haage. Sie unterstützen damit nicht nur die vielfach preisgekrönte Genossenschaft zur Zukunft des werbefreien Journalismus, sondern erhalten auch Zugang zu einer Vielzahl kostenpflichtiger Artikel, nicht zuletzt in meinem Magazin Erbe&Umwelt.

Entwicklung und Alterung: Newsletter Epigenetik 35


Einzelzell-Epigenomik
Wie die Großhirnrinde sich entwickelt.

Alzheimer verstehen
Fortschritte der Demenz-Forschung.

Schwarzer Hautkrebs
Epigenetik verbessert Therapie-Prognose.

Und vieles mehr

(Hamburg, 18.10.2021) Liebe Leser*innen,

die Epigenetik startet mal wieder durch. Sie wissen, es ist nicht das erste Mal, dass ich das schreibe. Da war das Internationale Epigenomprogramm IHEC, da waren die ersten epigenomweiten Assoziationsstudien, kurz EWAS: alles Meilensteine. Und nun folgen System- und Einzelzellbiologie. Erneut zeigt sich, wie wichtig die „Sprache“ ist, in der sich „das Erbe mit der Umwelt unterhält“. Epigenetische Strukturen sagen den Zellen, was sie sind, wie sie sich angesichts steter Herausforderungen entwickeln und welche ihrer Anpassungen sie weitervererben. Dank neuer Computer-Power, verbesserter KI und Hightech-Zellbiologie gelingt es der Forschung inzwischen, diese Botschaften im Gefüge des gigantischen Netzwerks zu verstehen, das die Epigenetik gemeinsam mit Proteinen, Genen, Organ- und Botenstoff-Systemen sowie dem sozialen und psychologischen Umfeld bilden.

Dieser Newsletter zeigt eindrucksvoll, wie die Erkenntnisse eines der wichtigsten Forschungsgebiete unserer Zeit dadurch sehr viel näher an unser Leben heranrücken. Es wird messbar, wie der Lebensstil das Tempo verändert, mit dem wir Altern (S. 5), es werden Marker sichtbar, die uns verraten, ob wir einst im Mutterleib ohne es zu wissen einen eineiigen Zwilling hatten (S. 8), und wir beginnen, Alzheimer und Demenz auf einer völlig neuen, systemischen Ebene zu verstehen, die auf neue Methoden der Früherkennung und Behandlung hoffen lässt (S. 9).

Ein gutes Beispiel ist das maschinelle Lernen. Dieses KI-Verfahren hilft dabei, in riesigen, chaotisch anmutenden Datenmengen verborgene Muster aufzuspüren. Auf epigenetische Daten angesetzt schenkt es uns einen neuen Blick auf den gefährlichen schwarzen Hautkrebs und verbessert die Prognose innovativer Therapien (S. 11). Und es zeigt, wie wir vielleicht schon bald im Blut erkennen können, wenn jemand an Schizophrenie erkrankt ist (S.10).

Leider hat das Erscheinen des immerhin schon 35. Newsletter Epigenetik länger gedauert als geplant. Dafür ist er besonders umfangreich geworden. Einige wichtige Studien mussten dennoch unerwähnt bleiben, zum Beispiel darüber, wie die Epigenetik erklärt, dass Weichmacher im Plastik den IQ von Kindern beeinflussen können, wie die Faltung des Chromatins bei manchen Pflanzen bestimmt, wann sie mit der Blüte starten, oder wie ein bestimmtes Protein namens BANP erkennt, ob eine CpG-Insel in der DNA methyliert ist oder nicht und daraufhin als Transkriptionsfaktor Gene an- oder ausschaltet.

Tipps, wie vielleicht auch Sie dafür sorgen können, dass die Ausgabe Nr. 36 wie geplant im Februar/März 2022 erscheinen kann, finden Sie auf Seite 12. Doch zunächst wünsche ich viel Spaß beim Lesen und sage Danke, dass Sie dem Newsletter Epigenetik treu bleiben.

Erneut habe ich versucht, viele spannende Informationen für Sie zusammenzustellen. Bitte empfehlen Sie den Newsletter weiter oder verlinken auf die Website newsletter-epigenetik.de. PDFs des aktuellen sowie aller früheren Newsletter können Sie dort herunterladen, aber natürlich auch auf diesen Netzseiten.

Der Nachdruck und/oder eine Veröffentlichung des Newsletters im Internet sind ohne meine Genehmigung auch in Auszügen nicht gestattet. Bitte melden Sie sich im Zweifelsfall einfach bei mir.

Nominiert

(Hamburg, 05.10.2021) Mit großer Freude habe ich entdeckt, dass mein neues Buch Die Vermessung des Lebens für die Auszeichnung als Wissenschaftsbuch des Jahres nominiert wurde. Die Jury des renommierten Preises hat es in der Rubrik Medizin/Biologie auf die Longlist gewählt (Danke!). Jetzt heißt es Daumendrücken, dass das Buch über Systembiologie wie mein vergangenes Werk Gesundheit ist kein Zufall den Sprung auf die Shortlist schafft. Dann wären Sie, liebe Leser*innen gefragt, und dürften es online zum Siegertitel wählen.

Radiovorträge

(Hamburg, 20.07.2021) Schon vier Mal hat mich der Südwestrundfunk eingeladen für die Sendung SWR2 Aula einen knapp 30-minütigen Vortrag zu halten: im Jahr 2011 zur Epigenetik, 2015 zur unausgeschlafenen Gesellschaft, 2017 zu einem neuen Verständnis von Gesundheit als Generationen überschreitenden Anpassungsprozess und nun zu meinem neuen großen Thema: der Systembiologie.

Wenn Sie Interesse haben, klicken Sie sich gerne weiter zum Vortrag Systembiologie | Wie Krankheiten von Grund auf geheilt werden könnten. Und auch der Vortrag Epigenetik und Gesundheit aus dem Jahr 2017 ist noch im Netz. Sie können die Beiträge übrigens auch herunterladen und jederzeit als Podcast hören.

Vortrag zur Systembiologie

(Hamburg, 18.06.2021) Ende Mai durfte ich für den Naturwissenschaftlichen Verein in Hamburg einen Online-Vortrag über Systembiologie halten. Natürlich habe ich darin auch mein neues Buch Die Vermessung des Lebens vorgestellt. Es führt allgemeinverständlich in die Welt der Systembiologie ein und entwirft dabei die Vision eines Lebens in Gesundheit. Den rund 60-minütigen Vortrag können Sie seit heute auf meinem YouTube-Kanal verfolgen.

Weitere Infos zu meinen Vorträgen finden Sie hier.

 

„Horizonterweiterung“

(Hamburg, 14.04.2021) Die ersten Stimmen zum Buch Die Vermessung des Lebens treffen ein. Michael Lange urteilt für DLF Kultur: Peter Spork „schreibt lebendig und eindringlich. Seine Begeisterung für die Systembiologie ist auf jeder Seite spürbar.“ Hans Durrer setzt sich im Blog Bücher und Bilder kritisch mit den Inhalten auseinander, lässt sich aber von den Argumenten überzeugen. Sein Fazit: „Ein engagiertes Plädoyer für einen Perspektivenwechsel sowie eine willkommene und notwendige Horizonterweiterung.“ So darf es gerne weitergehen.

Viele weitere Infos rund ums neue Buch – inklusive Video und Leseprobe – finden Sie hier. Die ersten Online-Buchpräsentationen sind für den 16. und 20. Mai geplant. Am 18. April trete ich zudem beim Saarländischen Rundfunk in der Sendung Fragen an den Autor auf. Das erste Radio-Interview, das ich unlängst dem SWR2 gegebe habe, können Sie jederzeit hier nachhören.

Vermessung des Lebens

(Hamburg, 17.02.2021)_ Ende März erscheint endlich mein neues Buch. Die Vermessung des Lebens führt allgemeinverständlich in die Welt der Systembiologie ein und entwirft dabei die Vision eines Lebens in Gesundheit. Auf den Seiten zum Buch finden Sie schon jetzt eine Leseprobe, das vollständige Inhaltsverzeichnis sowie eine Auswahl von Zitaten aus dem Buch. Selbstverständlich können Sie das Buch auch heute schon in jeder Buchhandlung vorbestellen.

Schon seit Jahrzehnten vermessen Systembiolog*innen weitgehend unbemerkt das Leben und berechnen die Zukunft von Lebewesen. Sie sagen deren mögliches Schicksal voraus. Die Antworten der Systembiologie, die meist auf sehr komplexen mathematischen Formeln basieren, helfen uns, die beste aller möglichen Zukünfte auszuwählen, indem wir gezielt auf diese hinleben. Damit eröffnet uns die Wissenschaft eine wunderbare Chance: Sie wird uns erlauben, mit dem Besten zu rechnen.

Weltweit forschen Wissenschaftler*innen mit Hochdruck daran, den menschlichen Körper ganzheitlich zu verstehen, von der kleinsten Zelle bis zum gesamten Organismus, von der Psyche bis zum Umwelteinfluss. Ihre Erkenntnisse wachsen täglich – und werden die Medizin revolutionieren. Erfahren Sie mehr.

TV-Gespräch zum Schlaf

(Hamburg, 28.12.2019) Gemeinsam mit der Moderatorin Ariane Alter und dem Schlafmediziner Clemens Heiser war Peter Spork zu Gast in der Sendung ARD Alpha Thema Gespräch. In der halbstündigen TV-Sendung ging es um das Thema: Guter Schlaf – er wär so schön. Weitere Infos zum vorgestellten Buch Wake up finden Sie hier. Für Hinweise auf weitere Termine bitte hier klicken.

 

Fragen Sie Peter Spork

(Hamburg, 20.08.2020) „Wie sieht der perfekte Mittagsschlaf aus?“ und „Beeinflusst die Epigenetik das Übergewichtsrisiko?“ So lauten die neuesten rund fünf Minuten langen Videos im YouTube-Kanal „Fragen Sie Peter Spork“. Dort beantwortet der Buchutor und Redner Fragen seiner Leser*innen. Es geht um Epigenetik, Schlaf, Chronobiologie, Alterung, Stress, Gesundheit oder das Schnarchen. Der Kanal gehört zu Peter Sporks Online-Magazin Erbe&Umwelt: Was Gesundheit und Persönlichkeit prägt. Derzeit sind zwanzig Antworten online, etwa: „Warum wäre die ganzjährige Sommerzeit so schlimm?“, „Wie wirkt Sport auf unsere Zellen?“ oder „Wie gesund ist polyphasischer Schlaf?“ In den nächsten Wochen kommen weitere hinzu, zum Beispiel zur Frage „Was ist eigentlich Imprinting?“ Sollten auch Sie eine Frage haben, schicken Sie bitte eine E-Mail.

Was Sie schon immer über Chronobiologie wissen wollten

(Hamburg, 28.07.2020) Leben ist Rhythmus. Leben ist Musik. Die Erde ist durchdrungen vom Lauf der Gestirne, der die Zeit in Jahre, Monate und Tage teilt. Seine Takte vorauszuahnen, ist für Organismen ein unschätzbarer Vorteil, so dass fast jedes Wesen sein physiologisches Geschehen einem zyklischen Muster unterwirft. Es hilft, bei Sonnenaufgang schon aktiv zu sein oder vor dem ersten Frost in Winterschlaf zu fallen. Und natürlich folgt auch der Mensch unbewusst den Rhythmen seiner unzähligen inneren Uhren, die allesamt verbunden sind zu einem hochkomplexen Räderwerk des Zeitgefühls.

Erfahren Sie mehr im neuen Schwerpunkt Chronobiologie meines Online-Magazins Erbe&Umwelt bei RiffReporter.de. In vier ausführlichen Lesestücken führe ich ein in die Wissenschaft der inneren Uhren und Kalender. Der erste Beitrag (20 Minuten Lesezeit) ist kostenlos. Darin liefere ich einen kurzen Abriss der Geschichte der Chronobiologie, von einem bahnbrechenden Experiment im Jahre 1729 bis zum Medizin-Nobelpreis 2017. Im zweiten Teil (28 Minuten Lesezeit), geht es um die faszinierendsten Rhythmen des Menschen und der Natur. Sie wiederholen sich alle 50 Minuten, 14,76 Tage oder 13 Jahre. Es gibt sogar einen 120-Jahres-Rhythmus und vielleicht eine Lebensuhr. Die Teile drei und vier erscheinen am 4. und 11. August. Darin beantworte ich die Fragen, warum Lebewesen ünerhaupt innere Uhren benötigen und wie diese gebaut sind.

Vielleicht ist jetzt also der richtige Zeitpunkt, endlich ein Abonnement von Erbe&Umwelt abzuschließen? Und falls Sie sich für Wake up! interessieren, mein aktuelles Buch über Chronobiologie, dann bitte hier entlang.

TV-Gespräch zur Epigenetik

(Hamburg, 29.10.2019) Gemeinsam mit Johannes Huber war Peter Spork unlängst zu Gast in der Sendung ARD Alpha Thema Gespräch. In der halbstündigen TV-Sendung ging es um das Thema: Faszination Epigenetik – Vom Gedächtnis der Gene. Weitere Infos zum vorgestellten Buch Gesundheit ist kein Zufall finden Sie hier. Für Hinweise auf weitere Termine bitte hier klicken.

 

Was Sie schon immer über Epigenetik wissen wollten

(Hamburg, 27.02.2020) Die Epigenetik gilt als eines der wichtigsten Forschungsgebiete unserer Zeit. Vielleicht sind gerade deshalb so viele Halbwahrheiten und Falschmeldungen zu diesem Thema im Umlauf. Der neue Schwerpunkt in meinem Online-Magazin Erbe&Umwelt bei RiffReporter, möchte klarstellen, was Epigenetik wirklich kann – und was nicht. Zum Übersichtsbeitrag des Schwerpunkts, Was Sie schon immer über Epigenetik wissen wollten, gelangen Sie hier.

Ein erster, kostenloser Beitrag soll möglichst knapp und laienverständlich erklären, Was Epigenetik überhaupt ist. Was sind epigenetische Strukturen? Warum hat sie die Natur erfunden? Wofür sind sie gut? Was können sie leisten, und was nicht? Zum Lesen bitte hier entlang

Ein zweiter Artikel geht richtig in die Tiefe. Es ist eine ausführliche Einführung in die Welt der Epigenetik mit Literaturverweisen und vielen wissenschaftlichen Details. Darin geht es um das zelluläre Gedächtnis für Umwelteinflüsse, um epigenetische Schalter und Dimmer, um den neuen Blick auf Gesundheit und die Entstehung vieler Krankheiten sowie um perinatale Programmierung und transgenerationelle epigenetische Vererbung. Dieser Text richtet sich an interessierte Laien und Fachleute aus allen Disziplinen der Medizin, aber auch der Psychologie, Pädagogik, Gesundheitswissenschaften und Soziologie. Er ist vollständig lesbar für Erbe&Umwelt ​Abonnent*innen (2,99 EUR pro Monat) sowie Inhaber*innen einer RiffReporter ​Flatrate oder nach einer Einmalzahlung von 3,49 EUR. Für die Lektüre bitte hier entlang.

Für weitere Infos zu meinem aktuellen Buch Gesundheit ist kein Zufall, das beschreibt, warum uns die Epigenetik einen neuen Blick auf Gesundheit schenkt, bitte hier entlang.

Zehn Sprachen

(Hamburg, 10.09.2019) Meine Bücher sind inzwischen in zehn Sprachen übersetzt. Nicht alle in jede Sprache, aber drei bis vier Sprachen pro Buch sind es teilweise schon. Dazu gehören Italienisch, Griechisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Koreanisch. Jetzt kommt Chinesisch hinzu. Mein Buch Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft erscheint dieser Tage im Programm des taiwanesischen Verlags Business Weekly. Ich freue mich vor allem über das schöne Cover. Es zeigt sowohl die Eule als auch die Lerche. Sie stehen symbolisch für die besonders frühen und besonders späten Chronotypen. Eine Gesellschaft, die mehr Rücksicht auf solche Menschen nimmt, die etwas langsamer oder etwas schneller ticken als der Durchschnitt, wäre ausgeschlafener und damit produktiver, glücklicher und gesünder.

Möchten Sie mehr über das Buch erfahren sowie weitere darin enthaltene Ideen entdecken, wie uns das Wissen der Chronobiologie zu mehr Schlaf und Gesundheit führen kann, dann klicken Sie bitte hier.

Peter Spork bei ARD alpha

(Hamburg, 10.06.2017) Welche TV-Sendung hatte bereits Papst Benedikt XVI. (damals noch Joseph Kardinal Ratzinger), Richard von Weizsäcker, Senta Berger, Madeleine Albright, Christiane Hörbiger, Desmond Tutu, Roland Berger oder Mario Adorf zu Gast? Genau: Das ARD alpha-Forum. Es war für mich also eine große Ehre, dort eingeladen gewesen zu sein. Mein 45-minütiges Gespräch mit Moderatorin Agnieszka Schneider über mein neues Buch Gesundheit ist kein Zufall können Sie sich hier noch immer anschauen.

Für weitere Infos zum Buch, klicken Sie bitte hier.
Hinweise auf weitere Termine finden Sie hier.


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