Das Schnarchbuch

Das Schnarchbuch

Ursachen, Risiken, Gegenmittel

 

„Das Schnarchbuch hält gut lesbar, was der Titel verspricht.“
(Focus)

„Ein ideales Geschenk für Schnarcher, eignet sich ebenso zum Selberlesen.“
(Schwäbische Post)

Pressestimmen

 

Endlich Ruhe! Schnarchen kann zu ernsten Gesundheitsstörungen führen – aber es lässt sich eine Menge dagegen tun.

Ein Drittel seiner Zeit verbringt der Mensch im Schlaf – am liebsten ungestört. Warum lässt es die Natur dann zu, dass die Hälfte aller älteren Menschen schnarcht, die einen laut und regelmäßig, die anderen leise und gelegentlich, manche mit gefährlichen Atempausen, manche harmlos, fast gemütlich schnorchelnd? Der typische Schnarcher ist ein etwas fülliger Mann, lautet ein angeschnarchtes Vorurteil. Dabei geben auch schlanke, durchtrainierte Jünglinge nachts nicht immer Ruhe. Und sogar Kinder und Frauen sägen sehr viel häufiger als vermutet.

Ursachen für das Schnarchen sind zahlreich: Die Anatomie von Nase, Hals und Rachen ist komplex. Kein Wunder, dass da auch eine Menge vibrieren kann, wenn man einschläft und die Muskeln sich entspannen. Im Extremfall verschließen sich beim Schnarchen die Atemwege sogar immer wieder ganz. Betroffene haben das obstruktive Schlafapnoesyndrom, eine ernstzunehmende Krankheit, die unbedingt behandelt werden muss, weil sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aller Art und viele andere chronische Leiden massiv erhöht.

Das Schnarchbuch erklärt, wie Schnarchen und Schlafapnoe-Syndrom entstehen und nennt die immensen Gefahren des meist belächelten und unterschätzten Gebrechens. Es beantwortet Fragen wie “Was ist ein Schlafapnoe-Syndrom?” und “Was kann man dagegen tun?”. Zudem beschreibt es die häufigsten Auslöser des Schnarchens und gibt Tipps, wie man sie mit einer Veränderung der Lebensführung in den Griff bekommt. Im dritten Teil schildert das Buch die Werkzeuge, mit denen Ärzte das Extremschnarchen heute meist effektiv bekämpfen, wenn die Patienten es aus eigener Kraft nicht mehr kontrollieren können: vom Gang des Patienten in ein Schlaflabor bis zur Operation oder – der derzeit empfehlenswertesten Option – dem Einsatz einer Schlafmaske (CPAP-Maske), die die Atemwege nachts offen hält.

Inhaltsverzeichnis

 

Zitate aus dem Buch

Nun stellte sich heraus, mein Buch hatte sich zum medizinischen Ratgeber gemausert, den sogar Fachleute empfahlen. Die Rückmeldung der Schlafärzte war durchweg positiv. Und von mindestens einem weiß ich, dass er seine Schlaflaborzimmer mit dem Schnarchbuch als Gutenachtlektüre ausstattet.“

Warum lässt die Natur die erbärmliche Sägerei bloß zu? Auf diese Frage gibt es keine befriedigende Antwort. Dem Schnarcher muss der Hinweis genügen, dass seine nächtliche Ruhestörung auf eine Fehlfunktion der Atemwege zurückgeht, die offenbar nicht gefährlich genug ist, um von der Evolution ausgemerzt worden zu sein.“

„Natürlich schwebt nur ein Bruchteil der Schnarcher wirklich in Gefahr. Wer jedoch genau wissen will, ob er zu den betroffenen gehört, muss den Rat von Dr. Thomas Penzel von der Universitätsklinik Marburg befolgen: ‚bei lautem und regelmäßigem Schnarchen, das in jeder Körperlage auftritt, sollte grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden.’ Der wird bei begründetem Verdacht eine Überweisung an den Facharzt schreiben. Und dann wird dem Schnarchen der Kampf angesagt.

„Diagnostiziert wird das obstruktive Schlafapnoesyndrom im Schlaflabor. Weil gelegentliche Apnoen völlig normal und harmlos sind, gilt man einer groben Regel zufolge erst als krank, wenn man mindestens zehn Apnoen pro Schlafstunde hat, die mindestens zehn Sekunden anhalten. Rekordverdächtige Patienten sollen es sogar auf bis zu 110 Atempausen pro Stunde gebracht haben. Der Atem stockt meist für 30 bis 40 Sekunden, in Extremfällen aber auch für drei Minuten.“

„Bevor ein Arzt operiert, muss er unbedingt die genaue Ursache und das Ausmaß des Schnarchens kennen, sagt etwa der Alfelder Dr. Josef Wirth: ‚Es gilt inzwischen als Kunstfehler, wenn man einfach so eine UPPP bei einem Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom macht.’ Hinter dem Kürzel UPPP verbirgt sich die etablierteste und älteste der Antischnarch-Operationen, die – halten Sie sich fest – Uvulopalatopharyngoplastik.

Leseproben